Über Katharina
Ich bin Katharina. Und ich weiß, wie es ist, wenn das Leben viel verlangt.
Yoga kam zu mir, als ich es am dringendsten brauchte. Eine Bewegungsform, die mich körperlich forderte und gleichzeitig meinen Kopf zur Ruhe brachte — mitten in einem Alltag, der randvoll war. Es hat mich getragen. Und irgendwann wollte ich das weitergeben.
Vielleicht kennst du das: Du funktionierst. Für die Kinder, im Job, für alle. Du machst Sport, du achtest auf dich, du bist eigentlich nicht unglücklich.
Und trotzdem — irgendwas fehlt. Du bist schneller genervt als früher. Du magst dich selbst gerade nicht besonders. Du hättest gern wieder das Gefühl, lebendig zu sein.
Genau für dich ist dieser Raum.
Was du bei mir nicht findest: jemanden, der dir erzählt, wie du zu leben hast.
Ich bin in einer Welt aufgewachsen, in der genau das passierte — streng religiös, mit klaren Regeln darüber, was eine Frau zu denken und zu sagen hat. Blindes Folgen. Ich habe mich davon befreit, und ich weiß, was es kostet.
Deshalb ist mir Freiheit heilig. Deine Selbstbestimmung. Dein freier Wille. Ich stülpe dir nichts über. Ich gebe dir keine spirituellen Weisheiten, an die ich selbst nicht glaube.
Was ich dir gebe, ist Handwerk. Klarheit. Und einen Raum, in dem du selbst entscheidest, was du daraus machst.
Meine Stunden sind kraftvoll oder still, je nachdem, was gerade dran ist. Mit Musik, mit Humor, und mit Ansagen, die wirklich etwas verändern — meine Teilnehmer*innen sagen, sie hören meine Stimme noch, wenn sie längst woanders auf der Matte stehen.
Yogaphilosophie bringe ich nebenbei mit. Nicht als Vortrag, sondern weil sie im Alltag trägt. Alte Texte, die überraschend viel darüber wissen, wie man mit dem umgeht, was nicht nach Plan läuft. Ich erzähle davon, und dann üben wir es. Auf der Matte.
Ich unterrichte seit fünfzehn Jahren. Davor kam ich aus der Pflege, dem Gesundheitsmanagement, dem Training. Ich habe viele Ausbildungen gemacht — Anatomie, Faszien, Pilates, verschiedene Yogarichtungen. Nicht für die Wand, sondern weil ich verstehen wollte, was ich tue.
Was ich am besten kann: Gruppen führen. Spüren, was ein Mensch gerade braucht. Und einen Raum schaffen, in dem niemand sich beweisen muss.
2019 habe ich die Yogaschule Flensburg gegründet. Nicht zu groß, hell, persönlich. Ein Ort, an dem du ankommen darfst — genau so, wie du heute bist.
Und wenn du irgendwann merkst, dass du selbst unterrichten möchtest: Ich bilde aus. Auch dabei begleite ich dich gern.
Komm vorbei. Ich freue mich auf dich.